Nightfall in The Lot ('Salem's Lot) - WIP

Wie einige Genre-Kenner auf meiner FB-Seite ja schon so treffgenau erraten haben: auch bei meinen aktuellen Projekt werde ich mich mal wieder der Umsetzung eines relativ alten Stephen-King-Klassikes zuwenden: »'Salem's Lot (Brennen muss Salem)«, der zweiten Arbeit meiner geplanten Stephen-King-Trilogie.

Aber worum geht es? Bei »'Salem's Lot« handelt es sich um einen Vampir-Roman in loser Anlehnung an Bram-Stokers berühmte Ur-Ikone, der allerdings trotz deutlicher Parallelen so eigenständig und herausragend funktioniert, dass er bis heute als Meilenstein des modernen Blutsauger-Genres gilt.

Zugrunde liegt das Gedankenspiel, was wohl passiert wäre, hätte ein gewisser langzähniger Adliger nicht im verstaubten viktorianischen England seine Zelte aufgeschlagen (bzw. seinen Antiquitätenladen eröffnet...), sondern im Herzen einer verschlafenen amerikanischen Kleinstadt der 1970er Jahre.

Welche Handlanger hätte er sich in der kleinen Gemeinde gesucht, um im Verborgenen seine Invasion vorzubereiten? Welche Schritte hätte er gesetzt, um die Stadt unerkannt zu annektieren? So nimmt für besagte Stadt das Übel seinen Anfang, als das geheimnisumwitterte und verruchte alte Marstenhaus auf dem Hügel über der Stadt nach Jahrzehnten überraschend wieder bewohnt ist. Die Geschichte des nun folgenden Untergangs der Stadt wird erzählt anhand vieler Orte und vieler Menschen, auf die sich langsam das Gefühl herabsenkt, von einem Unheil heimgesucht worden zu sein, dessen Wesen zunächst niemand zu kennen, dessen Ausgangspunkt aber jeder Bewohner intuitiv zu erfassen scheint.

 

Ein solches Werk umzusetzen ist einerseits eine echte Herausforderung da die eigentliche Bedrohung so lange vage und ungreifbar bleibt, bietet sich andererseits aufgrund der dichten Atmosphäre und der zahlreichen Settings mehr als an. Liest man „Salem's Lot“ so sieht man Filme vor dem geistigen Auge ablaufen. Und diese möchte ich nun in eine fixe Form gießen.

 

Hierzu möchte ich einen neuen Darstellungsansatz ausprobieren, der mir seit einigen Monaten im Kopf herumspukt. Meiner Ansicht nach bietet er sich gerade für diese spezielle Vorlage, in der sich alles um ein Haus dreht, dessen dunkles Geheimnis niemand kennt aber jeder intuitiv spürt, hervorragend an: Das Konzept der drehbaren Welt. Geplant ist es nämlich, die Stadt selbst auf einer Art drehbarem Teller zu bauen, der sich um einen Hügel in der Mitte dreht, auf dem das Marstenhaus selbst thront. Während also die Schauplätze der Stadt stetig variieren (je nachdem wie man den Teller dreht)  bleibt einzig der Blick auf das Haus unverändert, wie es götzenhaft auf die Stadt herunterblickt.

 

Soweit zur Theorie. Leider braucht es für ein solches Unterfangen einen relativ großen Durchmesser, um Platz für alle Settings zu haben.  Um das Modell später noch durch eine Tür zu bekommen, wird es also modular gebaut werden müssen, um es später in kleine handlichere Komponenten zerlegen zu können.

 

Und damit wären wir auch schon bei der Baudoku. Wer übrigens gerne noch mehr zur Buchvorlage erfahren möchte, findet hier einen sehr treffende Buchbesprechung -> www.phantastik-couch.de

Soweit - Viel Spaß!